G r a u p n e r

 Graub Graube Graubner Graupner

G r a u b n e r

cLegendeb

Erzgebirge

 

Sippe Graupner - Abstammung Hermannsdorf - Hermannsdorf.htm

                                 Zweige: HUG-Hermannsdorf 1-18, Hermannsdorf 1-10, Reichenbach 1 und Chemnitz 3

 

Sippe Graupner - Abstammung Schoenau -        Schoenau.htm

                          Zweige: Bärenwalde, Beierfeld, Dänkritz, Crimmitschau, Glauchau, Langenbersdorf, Langenhessen, Marienthal,

                                                  Niederhohndorf und Schönau                                         

 

Sippe Graupner - Abstammung Bärenwalde -     Baerenwalde.htm

                          Zweige: Auerbach/Zwickau, Bärenwalde, Hartmannsdorf, Irfersgrün, Niedercrinitz, Stangengrün

 

Sippe Graupner - Abstammung Dörfel -             Doerfel.htm

Sippe Graupner - Abstammung Culitzsch        Culitzsch.htm

                          Zweige: Culitzsch, Lichtentanne 1 + 2, Niedercrinitz, Wernesgrün 3 + 4  

 

Sippe Graupner - Abstammung Falkenbach -      Falkenbach.htm

                          Zweige: Annaberg 9, Drebach 5, Falkenbach, Großolbersdorf, Großrückerswalde, Herold, Lengefeld/Erzg.,

                                                 Reifland 1- 4, Schönbrunn, Wiesa 1, 2 - 4 u. 8

 

Sippe Graupner - Abstammung Rottmannsdorf   Rottmannsdorf.htm

                                 Zweige: Lichtentanne, Zwickau-Marienthal, Schedewitz 

Sippe Graupner - Abstammung Cranzahl  -        Cranzahl.htm

                            Zweige: Mittweida, Neudorf/Annabg., Scheibenberg

 

Sippe Graupner - Abstammung Drebach  -         Drebach.htm

                                 Zweige:  Drebach 1 - 2 und 3, Griesbach, Herold, Willsch, Venusberg, Wolkenstein

 

Sippe Graupner - Abstammung Neukirchen -      Neukirchen.htm

                            Zweige:  Crimmitschau, Dresden.1, Geithain, Gelenau.1, Glauchau 1, Grüna 1 - 2 u. 3, Grünhain 1,Klaffenbach 1 u. 2, Kohren 1 u. 2

                                                  Leukersdorf, Neukirchen 1 2 u. 3, Nobitz, Pfaffroda 1, Rochlitz.1,  Weißbach 1 u. 2, Wiesa 1 u. 2, Übersee: Canada u. USA

 

Sippe Graupner - Abstammung Annaberg -        Annaberg.htm

                            Zweige:  Annaberg 3, Dresden 1, Wiesa 11 - 12 - 13 - 14 - 15, und 16

 

 Sippe Graupner - Abstammung Walthersdorf -   Walthersdorf.htm

                            Zweige:  Geyer 6, Nenkersdorf 1, Schlettau 1 u. 2, Waltersdorf 1 u. 2,

 

 Sippe Graupner - Abstammung Vielau -   Vielau.htm

 

 

 

In Vorbereitung

Bayern

Böhmen

Mecklenburg

Preußen

Sachsen

Sachsen Anhalt

Thüringen

Liebe(r) Familienforscher(in)

Das Graupner Archiv verwaltet zur Zeit ca. 7000 Familien Graupner (Graubner) aus Deutschland und Böhmen. Jährlich kommen ein - bis zweihundert Familien hinzu. Das gesamte Material wird veröffentlicht und gestattet Ihnen downloaden.  Helfen Sie mit die Sippen zu komplettieren. Senden Sie Ihre Forschungsergebnisse dem Archiv, möglichst mit Texte

und (KB-Auszüge) und Quellennachweise. Sie helfen damit sich selbst und anderen Familienforschern.

 

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Die GRAUBNER – GRAUPNER

Frage: welche Schreibweise - „b“ oder „p“ - war zuerst da?

Hans Ulrich Graubner vertritt folgende Meinung:
„Nicht alle Graubner stammen von Graupner ab. Es gibt da sicherlich Verbindungen, da  ja bekanntlich die Sachsen so ihre Schwierigkeiten mit dem "weichen B"  und dem "harten P"  hatten und früher die Namen ja häufig phonetisch aufgeschrieben  wurden. Hinweis aus  Kirchenbüchern von Hermannsdorf:

Zitat über Georg Graube (1584 - 1666):
"Graubner (vulgo: Singer) zu dem Stammvater Georg Graube, Stiefsohn Paul Singers (26/e)"
Desweiteren: "Orthographie der Eigennamen in der Parochie anlangend, so ist constant zu schreiben: Graubner – nicht aber, wie es geschrieben ist Graupner, weil die Stammväter alle "Graube" geschrieben wurden." -  Und: "Die ältesten noch aus dem 16. Jahrhundert stammenden Geschlechter sind: - „des Graubnergeschlechts“ -  „des Einenkelgeschlechts“  -  „des Müllergeschlechts“
Fol. 374:  Richter, hier - "Singer" geführt als Bauer, Erb- und Lehnrichter und Schulmeister."
Soweit die Ausführungen aus dem Kirchenbuch in Hermannsdorf. -  H. U. Graubner

Joachim Graupner ist folgender Ansicht:

Nie würde ich die These focusieren, das alle Graubner von den Graupner abstammen. Genau so wie Du schreibst, fand ich in den Wiesaer Kirchenbüchern, in denen seit 1510 der Name Graupner dokumentiert ist, auch die bei dem einen und anderen die Schreibweise mit b.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Name Graube so eindeutig den Graubner oder Graupner zuzuordnen ist. - Hier ein kleiner Auszug aus meinen Recherchen zum Namen Graupner mit „p“.
Nachnamen  sind mehrheitlich etwa im  12. Jahrhundert entstanden.
Sie bezogen sich auf Berufstände wie (Müller, Meyer, Bäcker, Schulze) auf äußerliche Merkmale( Groß, Klein, Schön) und auf  Ortschaften.
Der Beruf Graupenmacher ist sehr unwahrscheinlich, noch dazu, da der Name Graupner  vordergründig  im Erzgebirge auftaucht und die in Deutschland lebenden Graupners im Wesentlichen ihre Wurzeln auch im Erzgebirge haben.
Wäre der Name Graupner ein Abkömmling vom Beruf, so müsste er mengenmäßig ähnlich hoch wie die Berufsnamen und auch territorialer breiter verstreut gewesen sein.
Dafür spricht auch, dass der Name ursprünglich in großer Anzahl im Erzgebirge vorhanden war und auch noch am häufigsten dort vorzufinden ist. Die Hülsenfruchtgraupen jedoch, sind  Europaweit anzutreffen und sicher auch in besseren Anbaugebieten als dem Erzgebirge zu Hause.
Die ersten im Bergbau gefundenen größeren Erz -und Zinnkörner sowie Kristalline, erbsen- oder graupengroß bekamen den Namen Graupeln oder Graupen. Anzunehmen, dass man die Erzvorkommen in dieser Größe mit den Ess-Graupen oder Graupenschauer verglich. Sicher scheint jedoch zu sein, dass der Name aus dem Bergbau und der Erzindustrie hervorging.
Größere  Abbaugebiete im 11. Jahrhundert entstanden in Böhmen. Dort entstand auch die Bergstadt Graupen. Nach dem die Vorkommen zur Neige gingen, begann eine Übersiedlung  ins Erzgebirge. Alle waren mit dem Bergbau vertraut und somit die Fachleute aus Graupen, also die Graupners. Es ist also so, dass die Graupner oder Graubner nicht unbedingt voneinander abstammen müssen. Sie kamen lediglich aus einer Region, die Graupen hieß, und so waren es die Graupner s oder Graubner s.
Zu der Bergstadt Graupen, heute Horny Krupka,  findet man einiges im Internet.  Krupka heißt übrigens tschechich Graupner und auch dieser Name ist in Tschechien ähnlich stark in der Region verbreitet. - Joachim Graupner, siehe
e www.joachim-graupner.de,

 

Resümee von Hellmut Mirus - Erfahrungen bei Forschungen vorwiegend im Erzgebirge, 18. und 19. Jahrhundert.

Familie Graupner, schreibt sich "P" - die ersten zwei Kinder, von 7 bis 9 Kindern, werden bei der Geburt mit "B" geschrieben. Bei den restlichen Kindern lautet die Schreibweise  "P", jedoch der Vater wird mit "B" geschrieben.  Dies ist kein Einzelfall, sondern wiederholt sich vielmals. Somit gibt es in früherer Zeit um 1600/1700 Graub und Graube, die sich später Graubner und Graupner nennen, die miteinander eng verwandt sind.

Eine Kuriosität sind die Kirchebücher von Drebach im Erzgebirge.

Hier schrieb der Kirchenbuchführer oder Pfarrer generell nur einen Familienname,. Unabhängig wie wie die Person bei Geburt, Heirat oder Tod hießen.

Etwa: 1585-1630 "Graub-Graube" - 1631-1730 "Graube-Graubner" - ab 1740 bis ca 1940 nur noch "Graupner". Diese Variante wechselte genau so bei Eheschließungen oder Tod.

Interessant auch folgender Eintrag mit Nachtrag im Kirchenbuch Wolkenstein Traubuch Jg. 1829 Reg. 4

Sonntag Achter Februar Wolkenstein Aufg. Dom. p. Epiph. ssq Wolkenstein, Mstr. Christian Gotthelf Graubner (#), Posamentier allhier, Junggeselle, weil.  Mstr. Friedrich August Graubners, gewes. Zeug- u. Leinw. allhier hinterl. ehel. 3ter S., u. Jgfr. Christiana Wilhelmine, MstrXtian Gotthold Brückners, Posamentiers allhier ehel 2te Tochter 1ter Ehe.             (#) Original im Traubuch so gekennzeichnet mit der Bemerkung: "Nach der mündlichen Versicherung der Söhne dieses Graupner's (s. C: 1840. No. 59) schreiben sich alle zu diesem Stamm gehörigen mit p und nicht mit b." - Hier legt die Familie die schreibweise des Familiennamens fest, nicht der Pfarrer, der dies jedoch im KB vermerkt.

Hinweis zur Entstehung von Familiennamen.

Familiennamen haben sich in einem langen Entwicklungsprozess seit dem 12./13. Jahrhundert herausgebildet. Durch regionale, mundartliche und andere Einflüsse sind häufig unterschiedliche Schreibungen eines Namens entstanden, die wiederum in ihrer Form mit anderen Namenformen zusammenfallen können, so dass eine eindeutige Erklärung vieler Familiennamen heute ohne ältere Schreibungen und Informationen zur Herkunft der Vorfahren nicht mehr möglich ist.

 

  

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